... newer stories
Montag, 10. März 2014
Torres del Paine und warten auf den Abflug in die Sonne
fernundheimweh, 17:27h
Dies ist der vierte Versuch diesen Beitrag zu schreiben und ich werde wohl nach jedem Satz abspeichern.
Gerade bin ich gestrandet in Punta Arenas, hier scheint zwar die Sonne, aber es gibt nicht so viel zu unternehmen. So ist das mit den Durchgangsstaedten.
Das Hostel in dem ich mich befinde, beschreiben wir es mal als skuril. Vielleicht ist bis morgen der Dunst vom Lackieren etwas geschwunden, sonst werde ich noch einmal woanders einziehen. Es scheint einen Zimmernachbarn zu geben, aber ansonsten ist es nicht belegt.
Das letzte Grossereignis von dem ich noch zehre ist der Trip im Torres del Paine Nationalpark. Nach meiner Rueckkehr nach Puerto Natales habe ich mich an dem selben Tag entschieden schnellst moeglich in den Park zu gehen, da die Wetteraussichten zum Wochenende schlechter wurden.
Rose aus den Niederlanden hatte sich auch vorbereitet, aber ihr Ziel war es in sechs Tagen mit geliehenem Zelt vor Ort den Weg zu bestreiten. Ich wollte keine Kompromisse mehr und gegen mehr Platz im Zelt hatte ich auch nichts , also starteten wir mit dem Bus und sie wartete am Basecamp bis ich mein Zelt aufgeschlagen hatte. Und die ersten Schritte zu ihrem Refugio gingen wir zusammen. Mein Tagesziel war es zu den Torres hoch und runter zu laufen. Ohne schweres Gepaeck lief es sich trotz Gegenwind leicht. Ich traf die Schweizer aus El Chalten wieder und war ueberrascht, dass sie mir prophezeiten nach einer weiteren Stunde den Mirador auf die Torres zu erreichen. Fuer nach zwoelf Uhr klang das ganz gut. Laut Karte hatte ich mit neun Stunden gerechnet und war nach sechs inklusive Pause wieder bei meinem Zelt. Wow, so fit hatte ich mich gar nicht gefuehlt. Prompt war der fuenf Tagesplan vergessen und ich konnte das sogenannte W in 4 Tagen schaffen. Eine Gruppe begleitet von Guides und ein Paar aus London/Santiago waren meine Nachbarn. Wieder mal nicht alleine;). Inzwischen finde ich es durchweg praktisch als Frau alleine zu reisen. Sonst bekommt man wohl kaum Schokolade zum Fruehstueck geschenkt, Hilfe beim Zeltabbau, Gratisbusfahrten etc.
Vielleicht hat die SWB auch bald mehr weibliche Fahrgaeste, wenn die Busfahrer geschult werden; den Frauen zu erzaehlen, dass sie schoene Augen haben;),
Zurueck zum Park, ich hatte anders als 2012 diesmal ein so anderes Zeitgefuehl, dass ich bei den Punkten, die ich mit Claudi besucht habe, dachte " schon da?". Mit Fotografie habe ich mich auch nicht aufgehalten, schliesslich liegt meine Kamera noch in Argentinien, nur jeden Gipfel habe ich festgehalten. Ich war da:)!
Und einl weiteres Mal stelle ich fest, Wandern ist meine Droge. Zwischenzeitlich war es auch mal Trailrunning. Und das Bonn nicht Mitten in den Alpen liegt, passt mir gerade nicht.
Zweiter Tag, vom Sommer in Patagonien war nicht mehr so viel zu spueren. Und die zu erwartend leichteste Etappe wurde zum Kraftakt bei Gegenwind mit bis zu 90km h und Regen. Ich trauemte unterwegs von 2012 glitzerndem Wasser und Sonnensteahlen, die die Haut roeten. nada. Ankunft Campamento Italiano; ich alleine? oh je, dann lieber weiterlaufen als hier bleiben. 100 meter weiter oben, waren dann doch genuegend Camper, dass ich mich nicht mehr alleine in der Wildnis fuehlte. Und mein Dank geht an die Ranger, die in ihrer Huette zwei Stunden meinen Schlafsack getrocknet haben. Somit konnte ich bis 4 Uhr morgens schlafen:)!
An dieser Stelle an Verena und Annette 2016 will ich wieder nach Patagonien und dann lauft ihr mit mir das O, den Circle;).
Bis dahin habe ich den perfekten Schlafsack, der weder Klamm wird noch einen frieren laesst. Denn merke, Trick 17 Schlafsack mit Daunen, de Plumas im Spanischen;), plus Biwaksack ist auch sch... . Globetrotter hat schon eine Beschweremail erhalten.
Also war ich nach jeder Nacht dankbar wieder loslaufen zu koennen. Und sehnte stuendlich ab vier Uhr den Sonnenaufgang herbei. Und es war trotzdem wunderbar. Mit anderem Schlafsack waere ich noch geblieben und war fast schon traurig so schnell zu sein. Beim Abendessen an der Kochstelle wurde ich oefter gefragt, ob ich die jenige war die, die gefuehrten Gruppen ueberholt hat. Am besten sind in den Kolonnen the people from US: Hiker back , wird vom letzten zum ersten weitergesagt und somit springen sie in die Buesche um Platz auf dem Trail zu machen.
Letzter Abend Ankunft Paine Grande; heisse Schokolade trinken mit Nina und den Londongirls, kannten uns aus El Calafate und haben uns ueber ein Wiedersehen gefreut.
Zelt aufbauen, Duschen, im Waschraum eingesperrt sein. Im Schutzraum Abendessen kochen alte Bekannte des Trips und neue Gesichter kennen lernen UN D beaeugen wie sich mein Zelt bis zum Boden biegt. Eine Stunde nachdenken, ueberwinden. Zelt umsiedeln mit Hilfe eines Typen aus Santiago, der mich amn naechsten Tag aufhielt. Erste Beobachtung zu dem ehemaligen Austauschschueler in Ratingen: Muskelbepackt, was hier nicht Standard ist. Eiweissshakebecher kenne ich ja von daheim. daher erstaunte mich das Muskelpaket, da er in vier Wochen den Marathon in Santiago laufen moechte. Vielleicht ja.doch zu viele Muskeln in den Oberschenkeln. Ok, den kann man mitnehmen zum letzten Bergaufstieg am naechsten Morgen. Wir kamen nicht puenktlich weg. Und der intelligente Herr hatte doch tatsaechlich einen Glaskrug und eine Schnapsflasche im Gepaeck, nun Handgepaeck um mit Gletschereis Schnaps zu trinken. So weit kamen wir nicht. Nach 200 m habe ich meine Wanderstoecke abgetreten um ihn zu beschleunigen, half nichts. Ich wartete immer wieder. Oh warum bist du so schnell seine Frage. Tut mir leid, ich kann gerade nicht anders. Ich war auf Solomodus eingestellt. Da hat er mir dann noch den Glaskrug abgetreten, den ich dann schoen nach oben geschleppt habe. Iwann war mir so kalt, dass ich bis zum naechsten Refugio vorraus spaziert bin. Um eine halbe Stunde zum Glueck im Warmen auf ihn zu warten. Dieser Kerl war fix und alle und hat es nach der Pause noch geschafft sich auf den letzten 400 m bis zum Aussichtspunkt zu verlaufen. Ich habe nicht nach ihm gesucht und habe mich auf den Rueckweg gemacht. Mit etwas Sorge um den Kerl ob er nicht irgendwo im Graben sitzt. Aber auch, weil ich die Faehre bekommen wollte und meine Wanderstoecke zuvor wiederhaben wollte. Er liess anderthalb Stunden auf sich warten und bekundete, dass er noch nie so fertig war. Falls ich am 6. April in Santiago bin werde ich mich vielleicht noch nachmelden fuer den Marathon;). Das hatte ich schon mal vor meiner Abreise ueberlegt.
Gerade bin ich gestrandet in Punta Arenas, hier scheint zwar die Sonne, aber es gibt nicht so viel zu unternehmen. So ist das mit den Durchgangsstaedten.
Das Hostel in dem ich mich befinde, beschreiben wir es mal als skuril. Vielleicht ist bis morgen der Dunst vom Lackieren etwas geschwunden, sonst werde ich noch einmal woanders einziehen. Es scheint einen Zimmernachbarn zu geben, aber ansonsten ist es nicht belegt.
Das letzte Grossereignis von dem ich noch zehre ist der Trip im Torres del Paine Nationalpark. Nach meiner Rueckkehr nach Puerto Natales habe ich mich an dem selben Tag entschieden schnellst moeglich in den Park zu gehen, da die Wetteraussichten zum Wochenende schlechter wurden.
Rose aus den Niederlanden hatte sich auch vorbereitet, aber ihr Ziel war es in sechs Tagen mit geliehenem Zelt vor Ort den Weg zu bestreiten. Ich wollte keine Kompromisse mehr und gegen mehr Platz im Zelt hatte ich auch nichts , also starteten wir mit dem Bus und sie wartete am Basecamp bis ich mein Zelt aufgeschlagen hatte. Und die ersten Schritte zu ihrem Refugio gingen wir zusammen. Mein Tagesziel war es zu den Torres hoch und runter zu laufen. Ohne schweres Gepaeck lief es sich trotz Gegenwind leicht. Ich traf die Schweizer aus El Chalten wieder und war ueberrascht, dass sie mir prophezeiten nach einer weiteren Stunde den Mirador auf die Torres zu erreichen. Fuer nach zwoelf Uhr klang das ganz gut. Laut Karte hatte ich mit neun Stunden gerechnet und war nach sechs inklusive Pause wieder bei meinem Zelt. Wow, so fit hatte ich mich gar nicht gefuehlt. Prompt war der fuenf Tagesplan vergessen und ich konnte das sogenannte W in 4 Tagen schaffen. Eine Gruppe begleitet von Guides und ein Paar aus London/Santiago waren meine Nachbarn. Wieder mal nicht alleine;). Inzwischen finde ich es durchweg praktisch als Frau alleine zu reisen. Sonst bekommt man wohl kaum Schokolade zum Fruehstueck geschenkt, Hilfe beim Zeltabbau, Gratisbusfahrten etc.
Vielleicht hat die SWB auch bald mehr weibliche Fahrgaeste, wenn die Busfahrer geschult werden; den Frauen zu erzaehlen, dass sie schoene Augen haben;),
Zurueck zum Park, ich hatte anders als 2012 diesmal ein so anderes Zeitgefuehl, dass ich bei den Punkten, die ich mit Claudi besucht habe, dachte " schon da?". Mit Fotografie habe ich mich auch nicht aufgehalten, schliesslich liegt meine Kamera noch in Argentinien, nur jeden Gipfel habe ich festgehalten. Ich war da:)!
Und einl weiteres Mal stelle ich fest, Wandern ist meine Droge. Zwischenzeitlich war es auch mal Trailrunning. Und das Bonn nicht Mitten in den Alpen liegt, passt mir gerade nicht.
Zweiter Tag, vom Sommer in Patagonien war nicht mehr so viel zu spueren. Und die zu erwartend leichteste Etappe wurde zum Kraftakt bei Gegenwind mit bis zu 90km h und Regen. Ich trauemte unterwegs von 2012 glitzerndem Wasser und Sonnensteahlen, die die Haut roeten. nada. Ankunft Campamento Italiano; ich alleine? oh je, dann lieber weiterlaufen als hier bleiben. 100 meter weiter oben, waren dann doch genuegend Camper, dass ich mich nicht mehr alleine in der Wildnis fuehlte. Und mein Dank geht an die Ranger, die in ihrer Huette zwei Stunden meinen Schlafsack getrocknet haben. Somit konnte ich bis 4 Uhr morgens schlafen:)!
An dieser Stelle an Verena und Annette 2016 will ich wieder nach Patagonien und dann lauft ihr mit mir das O, den Circle;).
Bis dahin habe ich den perfekten Schlafsack, der weder Klamm wird noch einen frieren laesst. Denn merke, Trick 17 Schlafsack mit Daunen, de Plumas im Spanischen;), plus Biwaksack ist auch sch... . Globetrotter hat schon eine Beschweremail erhalten.
Also war ich nach jeder Nacht dankbar wieder loslaufen zu koennen. Und sehnte stuendlich ab vier Uhr den Sonnenaufgang herbei. Und es war trotzdem wunderbar. Mit anderem Schlafsack waere ich noch geblieben und war fast schon traurig so schnell zu sein. Beim Abendessen an der Kochstelle wurde ich oefter gefragt, ob ich die jenige war die, die gefuehrten Gruppen ueberholt hat. Am besten sind in den Kolonnen the people from US: Hiker back , wird vom letzten zum ersten weitergesagt und somit springen sie in die Buesche um Platz auf dem Trail zu machen.
Letzter Abend Ankunft Paine Grande; heisse Schokolade trinken mit Nina und den Londongirls, kannten uns aus El Calafate und haben uns ueber ein Wiedersehen gefreut.
Zelt aufbauen, Duschen, im Waschraum eingesperrt sein. Im Schutzraum Abendessen kochen alte Bekannte des Trips und neue Gesichter kennen lernen UN D beaeugen wie sich mein Zelt bis zum Boden biegt. Eine Stunde nachdenken, ueberwinden. Zelt umsiedeln mit Hilfe eines Typen aus Santiago, der mich amn naechsten Tag aufhielt. Erste Beobachtung zu dem ehemaligen Austauschschueler in Ratingen: Muskelbepackt, was hier nicht Standard ist. Eiweissshakebecher kenne ich ja von daheim. daher erstaunte mich das Muskelpaket, da er in vier Wochen den Marathon in Santiago laufen moechte. Vielleicht ja.doch zu viele Muskeln in den Oberschenkeln. Ok, den kann man mitnehmen zum letzten Bergaufstieg am naechsten Morgen. Wir kamen nicht puenktlich weg. Und der intelligente Herr hatte doch tatsaechlich einen Glaskrug und eine Schnapsflasche im Gepaeck, nun Handgepaeck um mit Gletschereis Schnaps zu trinken. So weit kamen wir nicht. Nach 200 m habe ich meine Wanderstoecke abgetreten um ihn zu beschleunigen, half nichts. Ich wartete immer wieder. Oh warum bist du so schnell seine Frage. Tut mir leid, ich kann gerade nicht anders. Ich war auf Solomodus eingestellt. Da hat er mir dann noch den Glaskrug abgetreten, den ich dann schoen nach oben geschleppt habe. Iwann war mir so kalt, dass ich bis zum naechsten Refugio vorraus spaziert bin. Um eine halbe Stunde zum Glueck im Warmen auf ihn zu warten. Dieser Kerl war fix und alle und hat es nach der Pause noch geschafft sich auf den letzten 400 m bis zum Aussichtspunkt zu verlaufen. Ich habe nicht nach ihm gesucht und habe mich auf den Rueckweg gemacht. Mit etwas Sorge um den Kerl ob er nicht irgendwo im Graben sitzt. Aber auch, weil ich die Faehre bekommen wollte und meine Wanderstoecke zuvor wiederhaben wollte. Er liess anderthalb Stunden auf sich warten und bekundete, dass er noch nie so fertig war. Falls ich am 6. April in Santiago bin werde ich mich vielleicht noch nachmelden fuer den Marathon;). Das hatte ich schon mal vor meiner Abreise ueberlegt.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories