Montag, 31. März 2014
Salar Uyuni, hoch hinauf in Bolivien
Argentinien hat uns wieder und wenn nicht gleich das Internet abstuerzt erzaehle ich von unserem Jeeptrip.
Auf Empfehlung eines bayrischen Paearchens sind wir an einem Morgen in San Pedro vom Reiseunternehmen abgeholt worden. Noch in San Pedro sind wir so zu sagen aus Chile ausgecheckt um innerhalb einer Stunde auf ueber 4000 m Hoehe chilenischen Boden zu betreten. Das dieses Land aermer als seine Nachbarn ist ,merkt man unmittelbar, umso wichtiger fuehlten sich die Grenzbeamten. Wir waren doch etwas naiv, dass die Hitze der Wueste so weit oben anhaelt, doch den Bikini teugen wir schon unter der kurzen Hose. Zum Glueck kamen wir vor dem Fruehstueck noch an unser Gepaeck; ich glaube ich trug so viele Schichten zumindest an Oberteilen wie sonst zum Skifahren. Unsere Gruppe fuer den Jeep auf den wir umstiegen bestand aus drei Nationen, drei Frauen und drei Maennern, einem bolivianischen Fahrer, vier Deutschen, einer Russin und einem Polen usw.. Gluecklicherweise sprachen Olga und Lescek perfektes Spanisch was die Kommunikation mit nennen wir ihn Bernardo sehr erleichterte. Schon auf den ersten Metern war klar, nach allen Befuerchtungen und Gruselgeschichten ueber auf dem Dach tanzende Fahrer waehrend der Fahrt, unser Fahrer fuhr gemuetlich.
Bei unserem ersten Stop zahlten wir den Eintritt in den Nationalpark und kurz danach erreichten wir die erste Lagune und heisse Quelle. Die Sonne waermte nun auch auf dieser Hoehe und wir gingen Baden.
Darauf folgten an diesem Tag einige.Stops an Salzlagunen, wir sahen erste Flamingos, tranken wie die Weltmeister und stopften uns Kokablaetter in die Wangentaschen. Unser war schien von diesem Zeug zu leben, denn jeden Keks oder Apfel lehnte er dankend ab, mit dem Argument er habe Koka.
Ich glaube seine praegnanten Wangen waren bereits ausgebeult vom Bunkern der Blaetter. Doch seine Erfahrung brachte uns wohl den Vorteil von seinen Blaettern zu zehren. Und diese Blaetter hat nichts mit den Lorbeerblaetter artigen Broeseln aus San Pedro zu tun. Wir blieben verschont von Hoehenkrankheit obwohl wir bis auf 4900 m hoch fuhren und in der ersten Nacht auf 4 2 uebernachteten.
Die Herberge die wir erreichten war spartanisch aber sauber und der erste Tag war gar.nicht so anstrengend wie erwartet.
Klos und Waschbecken wie erwartet, Duschen halt ab morgen wieder. Die Gruppe fand zusammen, wir spielten Blackstorybauf Englisch. Ab zehn gab es keinen Strom mehr und alle gingen frueh schlafen.
Tag 2 war ohne Badeeinlage geplant und wir starteten nach Pfannkuchenfruehstueck den weiteren Weg.
Wenn wir nun die Bilder ansehen, haben wir wohl in den Momenten den Postkartenkitsch gar nicht also unglaublich schoen wahrgenommen, wie wenn wir die Bilder nun ansehen
Vielleicht auch etwas benebelt von der Hoehe, der Hitze im Auto und Vomex A. Ich versuche noch Bilder einzuspielen.
Unser Fahrer fand einen Freund auf dieser Tour und somit waren wir mit einer anderen Gruppe im Gleichschritt auf unserem Weg. An diesem Abend kamen wir nach San Juan in eine Salzhotel. Sagen wir mal ein einfaches Haus aus Salz gebaut. Mit Salz Tischen und Baenken, was beim Essen das Nachwuerzen erleichtert. Die Gruppen mischten sich, es gab das Geruecht es gaebe WiFi;). Und beim Essen stifteten wir bei den Herbergsleuten Verwirrunng. Da unsere Reisegesellschaft teurer war, bestand fuer uns der Luxus aus warmen Wasser, einer groesseren Flasche Wein und Lama statt Huehnchen. Wir teilten so ziemlich alles.
In dieser Nacht gab es zweier Zimmer und wir schliefen recht gut. Bisher war es auch nicht so kalt , wie die angedrohten Minusgrade.
Die Nacht endete um 5 Uhr, man will ja was sehen fuer sein Gelsd. Ein Paar Kekse mussten genuegen, bis wir nach Sonnenaufgang Fruehstueck bekamen.
Und ploetzlich war er da, bzw. wir mit dem Jeep auf dem Salar Uyuni. Alles weiss und das Salz traegt das Auto , unglaublich. Ich glaube, den Weg dorthin habe ich verschlafen.
Bis zum Horizont rundherum nur Salzflaeche und wir warten auf den Sonnenaufgang. Erste Schritte auf dem Salz. Etwas wie Schnee, aber am dieser Stelle absolut trocken. Ich habe nicht probiert Und da war sie die Sonne :). Geblendet emtdeckten wir unsere langen Schatten. Und es wurden zahllose Spassfotos geschossen.
Alle wieder einsteigen weiter geht die Tour. Ich hatte doch recht wenig gelesen oder mir in der Reiseagentur nix gemerkt. Umso verwunderter war ich, dass wir Mitten auf dem Salzfeld eine Kakrteeninsel anfuhren. Wir reden hier.nicht von den Fensterbamkgewaechsen, 5 Meter oder vielleicht sogar hoehere reihten sich aneinander.

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