Sonntag, 2. März 2014
Dulce de Leche, suesses Leben in Argentinien
Guten Morgen:), ich nutze diesen Sonntag Morgen um mal die letzte Woche revu passieren zu lassen. Zuletzt konnte ich aus El Calafate die Bilder posten. Mit Ankunft in El Calafate habe ich erstmal meine Reisekasse ueberspannt, weil ich ohne Reservierung auf ein zumindest im Verhaeltnis zu Hostels teures Hotel zurueckgreifen musste. Auf der Reise dorthin mit dem Bus habe ich den vielleicht schon erwaehnten Italiener getroffen.
Wir wurden Reisepartner fuer eine Woche. In El Calafate war ich erstmal Reiz ueberflutet von den Tourischaren und dem eben so grossen Angebot. Mit dem letzten Wochenende ist nun die Hochsaison vorbei und es wird entspannter. An dem Tag als wir den Gletscher besuchen wollte, habe ich mich dann doch nochmal fuer eine Kontrolle im Krankenhaus entschieden. Also Platz eins im Ranking fuer Krankenhaeuser geht an Chile. In Argentinien oder zumindest dort muss ich nicht nochmal hin.
Die weiteren Reiseplaene standen schon und ich war froh diese Tourihochburg hinter mir zu lassen. Den Italiener mal wieder im Gepaeck, der kein Ticket fuer das NavimagSchiff bekam. Nach verschlafenen zwei Stunden wurde ich auf der Busfahrt wach und allein das Panorama auf das FitzRoyMassiv war gigantisch und seine Reise wert. Ankunft in ElChalten bedeutet Ankunft im Nationalpark. Wundervoll! Schoen und ruhig zwischen Bergketten begrenzend aber nicht beengend. Ich war gleucklich und konnte nicht aufhoeren zu strahlen. Das Hostel passabel. Schwacher Wasserdruck im ganzen Tal ermoeglichte zwar an diesem Tag nicht mehr den Laundryservice, aber ein weiterer Tag mit stinkenden Socken, nun auch kein Problem mehr. Die Alessandro und Alexandra Combo stiefelte los zum Wasserfall. Zur Daemmerung kamen wir zurueck in den Ort und hatten gleich noch Glueck mit dem Restaurant El Muro, wunderbar klein und heimelig. Frisches Fleisch und Gemuese vom Grill, perrfekt. Ich entdeckte meine Vorliebe fuer Quillmes Bier, was zum erstaunen meiner Suedamerikanischen Reisefreunde fuehrt. Denn es hat in etwa Oettingerstatus hier.
Zufall oder Schicksal am naechsten Morgen stand Melina aus dem Bett neben mir auf. Etwas verschlafen brauchte ich Zeit sie wieder zu erkennen, die Wiedersehensfreude war gross.
Melina: aus Buenos Aires, wir trafen uns in Ushuaia und teilten dort das Hochbett und ihren Foen. Somit war der Tag besiegelt mit ihr zu wandern. Tatjana aus Peru, wohnhaft in Sao Paulo, auch aus unserem Zimmer war gleich mit von der Partie. Leider sind wir an dem Tag nicht zu weit, weil Regen angekuendigt war. Trotzdem waren wir den ganzen Tag unterwegs. Und trafen am Abend Francisco und seinen Freund wieder. Wir hatten ein grosses Reste essen mit Wein. Es faellt mir immer noch schwer meinen Hunger auf Abends um zehn aufzuschieben. Und.ich ersuche gerade viel von der Suedamerikanischen Entspanntheit zu erlangen. Nach einem Tag in dieser Runde zu der sich noch Julie gesellte, hatte ich meinen Spitznamen Stressandra weg. Ich duehle mich so German und muss schon selber drueber lachen. Und dann wanderten wir los am Freitag, abgekuerzt mit dem Bus um die die Laguna de los Tres zu erreichen. Mit ueblicher Gruppendynamik von schnellen bis langsamen Teilnehmer. Als Deutsche wird man auf Grund des Tempos schnell dem marschierenden Volk, absolut lieb gemeint, zugerechnet. Ich hatte schon das grosse ganze im Kopf: wie kriegen wir die langsamste an diesem Abend vor Einbruch der Dunkelheit zurueck. Ein Schweizer unterstrich meine Meinung , als wir um vier immer noch mit dem Bergaufstieg beschaeftigt waren. Es hinderte meine Truppe nicht daran ueber eine Stunde die sagenhafte Aussicht an der Laguna zu geniessen. Ich denke die Bilder sprechen Baende. Und ich entspannte mich auch. Puenktlich;) waren wir ja auch schon um halb zehn wieder im Ort. Zuegig endete fuer mich der Tag und ich habe schon lange nicht mehr so tief geschlafen.

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