Donnerstag, 13. März 2014
Auf ein Wiedersehen und Hasta la proxima, Patagonia!
Es ist halb zehn und ich sitze in den Startloechern in 16 Stunden nach Santiago zu fliegen. Es windet und stuermt draussen und ich trinke einen Fruehstueckskaffee, mit diesem patagonischen Flavour. Ich weiss schon jetzt; dass ich diesen Fleck der Erde wieder besuchen werde. Dann starte ich auf der argentinischen Seite von Nord nach Sued. Die letzten Wochen sind hier verflogen, aber ich konnte alle meine gewuenschten Reiseziele besuchen und erkunden. Mir sind erneut Radfahrer begegnet, TransAlp bitte gerne, aber Patagonien mit dem Rad? Ich glaube die Anstrengung laesst sich bemessen, wie ausgemaergelt alle aussehen. Als Insidertip bei den Distanzen hier gilt: eine Baeckerei, nur noch 200 km zu fahren.
Und noch zur Historie: Feuerland zaehlt zu Patagonien und wurde von den Weltumseglern entdeckt. Die Feuer an denen sich die Einwohner damals entlang der Kueste waermten waren der Ursprung zur Namensgebung Tierra del Fuego.
Patagonien laesst sich von Pata, dem Fuss, ableiten. Als erstes wurden von den Weltentdeckern die Fussspuren und nicht die Bewohner entdeckt. Da diese aber eine Art Schneeschuhe trugen, wurde auf eine entsprechende Koerpergroesse geschlossen, was nicht der Fall war.
Ich werde nachher noch die Stadt nach einem warmen Schlafsack durchforsten.
In Valparaiso werde ich dann morgen auf Kathi treffen. Alessandro und Gonzalo sind auch schon da, diese Zufaelle sind unglaublich. Meine Reiseplanung ist einen grossen Schritt weiter. Um moeglichst viele Leute in den naechsten zwei Monaten in Brasilien wieder zu sehen, habe ich an der Schulzeit gesaegt. In Brasilien komme ich mit Spanisch ja nicht wirklich weiter und Bolivien soll so guenstig sein, da werde ich das dann nachholen. Ich brauche nun einen Flug von Buenos Aires nach Bahia im April, alle weiteren Etappen in Brasilien werde ich mit dem Bus bestreiten. Zu meinem Geburtstag werde ich in Porto Alegre bei Elisa und Aline sein:). Ueberhaupt wird es entspannt ohne Geldkarten ueber einen Monat duschen zu koennen. Somit ist der Marathon in Santiago wieder gestrichen, vielleicht waere es auch ein bisschen heiss geworden.
Mit Kathi werde ich die Reiseroute in die Atacamawueste beratschlagen, doch ich habe schon den Wunsch auf der Panamericana mit den Bus in den Norden von Chile zu reisen. Danach wird mein Pass dann mit weiteren Einreisestempeln aus Argentinien ergaenzt. Ich habe ja schon die Befuerchtung, dass ich bald nach Drogen durchsucht werde, weil ich so verdaechtig oft zwischen den beiden Laendern ueber die Grenze gehe.
Das naechste Mal melde ich mich vom Strand, falls ich nicht heute noch was aufregende erlebe, liebe Gruesse an euch:)!

... comment