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Samstag, 22. März 2014
Ich weiss jetzt wo der Pfeffer waechst
fernundheimweh, 03:38h
Tja so ist das wenn man nicht mehr alleine reist.Mehr Zeit zum Kaffee trinken und sich verquatschen, als den Blog zu pflegen. Seit dem 14.3 reise ich mit Kathi und nach ausgedehntem Warten in Punta Arenas konnte ich des Nachts in den Flieger steigen. Landung in Santiago, ein Dank nochmal an den Piloten. die erste Landung, bei der mir nicht schlecht wurde. Mit dem Flughafentransferbus zur Fernbushaltestelle. Aber die sah beim letzten Mal anders aus und da war es auch hell. Diese verlassene
Landstrasse. Mein suchender Blick traf auf Hilfe, gleich drei Mitreisende nahmen mich mit auf dem Weg zum Busbahnhof, den ich alleine nicht gefunden haette. Somit lernte ich gleich Reisende zwischen Patagonien und dem Sonnenort Valparaiso kennen, die zur Ueberraschung oder als Teil ihres Alltags mehrere tausend Kilometer in Chile von Sued nach Nord fliegen um ihre Familien von Freitag bis Sonntag zu sehen. In dieser Richtung bekommt man wenigstens noch die Sonne dazu. Wir erwischten den ersten Bus der an den Pazifik fuhr und landete am Bahnhof Valparaiso. Nach weniger als zwei Jahren lassen schonmal vergessen wie gross der kleine Urlaubsort doch ist; und so nahm ich ein Taxi um nach Kathi zu suchen. Zu frueh nicht so praktisch, denn vor neun hat dieses B&B noch die Klingel ausgestellt. Aber Kathi war puenktlich um neun auf dem Weg zum Fruehstueck und sah mch draussen auf der Treppe setzen. Schon komisch und doch ganz normal und vertraut sich in Suedamerika zu verabreden. Bei einem leckeren Fruehstueck erzaehlte ich ihr eine Kurzfassung meiner letzten Wochen und schon schmiedeten wir Plaene fuer die Weiterreise.
Landstrasse. Mein suchender Blick traf auf Hilfe, gleich drei Mitreisende nahmen mich mit auf dem Weg zum Busbahnhof, den ich alleine nicht gefunden haette. Somit lernte ich gleich Reisende zwischen Patagonien und dem Sonnenort Valparaiso kennen, die zur Ueberraschung oder als Teil ihres Alltags mehrere tausend Kilometer in Chile von Sued nach Nord fliegen um ihre Familien von Freitag bis Sonntag zu sehen. In dieser Richtung bekommt man wenigstens noch die Sonne dazu. Wir erwischten den ersten Bus der an den Pazifik fuhr und landete am Bahnhof Valparaiso. Nach weniger als zwei Jahren lassen schonmal vergessen wie gross der kleine Urlaubsort doch ist; und so nahm ich ein Taxi um nach Kathi zu suchen. Zu frueh nicht so praktisch, denn vor neun hat dieses B&B noch die Klingel ausgestellt. Aber Kathi war puenktlich um neun auf dem Weg zum Fruehstueck und sah mch draussen auf der Treppe setzen. Schon komisch und doch ganz normal und vertraut sich in Suedamerika zu verabreden. Bei einem leckeren Fruehstueck erzaehlte ich ihr eine Kurzfassung meiner letzten Wochen und schon schmiedeten wir Plaene fuer die Weiterreise.
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Donnerstag, 13. März 2014
Auf ein Wiedersehen und Hasta la proxima, Patagonia!
fernundheimweh, 14:29h
Es ist halb zehn und ich sitze in den Startloechern in 16 Stunden nach Santiago zu fliegen. Es windet und stuermt draussen und ich trinke einen Fruehstueckskaffee, mit diesem patagonischen Flavour. Ich weiss schon jetzt; dass ich diesen Fleck der Erde wieder besuchen werde. Dann starte ich auf der argentinischen Seite von Nord nach Sued. Die letzten Wochen sind hier verflogen, aber ich konnte alle meine gewuenschten Reiseziele besuchen und erkunden. Mir sind erneut Radfahrer begegnet, TransAlp bitte gerne, aber Patagonien mit dem Rad? Ich glaube die Anstrengung laesst sich bemessen, wie ausgemaergelt alle aussehen. Als Insidertip bei den Distanzen hier gilt: eine Baeckerei, nur noch 200 km zu fahren.
Und noch zur Historie: Feuerland zaehlt zu Patagonien und wurde von den Weltumseglern entdeckt. Die Feuer an denen sich die Einwohner damals entlang der Kueste waermten waren der Ursprung zur Namensgebung Tierra del Fuego.
Patagonien laesst sich von Pata, dem Fuss, ableiten. Als erstes wurden von den Weltentdeckern die Fussspuren und nicht die Bewohner entdeckt. Da diese aber eine Art Schneeschuhe trugen, wurde auf eine entsprechende Koerpergroesse geschlossen, was nicht der Fall war.
Ich werde nachher noch die Stadt nach einem warmen Schlafsack durchforsten.
In Valparaiso werde ich dann morgen auf Kathi treffen. Alessandro und Gonzalo sind auch schon da, diese Zufaelle sind unglaublich. Meine Reiseplanung ist einen grossen Schritt weiter. Um moeglichst viele Leute in den naechsten zwei Monaten in Brasilien wieder zu sehen, habe ich an der Schulzeit gesaegt. In Brasilien komme ich mit Spanisch ja nicht wirklich weiter und Bolivien soll so guenstig sein, da werde ich das dann nachholen. Ich brauche nun einen Flug von Buenos Aires nach Bahia im April, alle weiteren Etappen in Brasilien werde ich mit dem Bus bestreiten. Zu meinem Geburtstag werde ich in Porto Alegre bei Elisa und Aline sein:). Ueberhaupt wird es entspannt ohne Geldkarten ueber einen Monat duschen zu koennen. Somit ist der Marathon in Santiago wieder gestrichen, vielleicht waere es auch ein bisschen heiss geworden.
Mit Kathi werde ich die Reiseroute in die Atacamawueste beratschlagen, doch ich habe schon den Wunsch auf der Panamericana mit den Bus in den Norden von Chile zu reisen. Danach wird mein Pass dann mit weiteren Einreisestempeln aus Argentinien ergaenzt. Ich habe ja schon die Befuerchtung, dass ich bald nach Drogen durchsucht werde, weil ich so verdaechtig oft zwischen den beiden Laendern ueber die Grenze gehe.
Das naechste Mal melde ich mich vom Strand, falls ich nicht heute noch was aufregende erlebe, liebe Gruesse an euch:)!
Und noch zur Historie: Feuerland zaehlt zu Patagonien und wurde von den Weltumseglern entdeckt. Die Feuer an denen sich die Einwohner damals entlang der Kueste waermten waren der Ursprung zur Namensgebung Tierra del Fuego.
Patagonien laesst sich von Pata, dem Fuss, ableiten. Als erstes wurden von den Weltentdeckern die Fussspuren und nicht die Bewohner entdeckt. Da diese aber eine Art Schneeschuhe trugen, wurde auf eine entsprechende Koerpergroesse geschlossen, was nicht der Fall war.
Ich werde nachher noch die Stadt nach einem warmen Schlafsack durchforsten.
In Valparaiso werde ich dann morgen auf Kathi treffen. Alessandro und Gonzalo sind auch schon da, diese Zufaelle sind unglaublich. Meine Reiseplanung ist einen grossen Schritt weiter. Um moeglichst viele Leute in den naechsten zwei Monaten in Brasilien wieder zu sehen, habe ich an der Schulzeit gesaegt. In Brasilien komme ich mit Spanisch ja nicht wirklich weiter und Bolivien soll so guenstig sein, da werde ich das dann nachholen. Ich brauche nun einen Flug von Buenos Aires nach Bahia im April, alle weiteren Etappen in Brasilien werde ich mit dem Bus bestreiten. Zu meinem Geburtstag werde ich in Porto Alegre bei Elisa und Aline sein:). Ueberhaupt wird es entspannt ohne Geldkarten ueber einen Monat duschen zu koennen. Somit ist der Marathon in Santiago wieder gestrichen, vielleicht waere es auch ein bisschen heiss geworden.
Mit Kathi werde ich die Reiseroute in die Atacamawueste beratschlagen, doch ich habe schon den Wunsch auf der Panamericana mit den Bus in den Norden von Chile zu reisen. Danach wird mein Pass dann mit weiteren Einreisestempeln aus Argentinien ergaenzt. Ich habe ja schon die Befuerchtung, dass ich bald nach Drogen durchsucht werde, weil ich so verdaechtig oft zwischen den beiden Laendern ueber die Grenze gehe.
Das naechste Mal melde ich mich vom Strand, falls ich nicht heute noch was aufregende erlebe, liebe Gruesse an euch:)!
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Mittwoch, 12. März 2014
Punta Arenas, endlich wieder guter Kaffee:)
fernundheimweh, 02:08h
Was tun an einem Ort, an dem man von dem wenigen was es gibt schon mal alles gesehen hat. Ich war beim Friseur. Per Bild habe ich so gesehen das Menu bestellt. Einmal waschen, schneiden und foenen. Etwas weniger Haar haette ich im Torres schon gebrauchen koennten. Und dank, der mir bisher unbekannten Schneidetechnik: in etwa immer schraeg runter; sehe ich nun so aus als haette ich mir groesste Muehe mit einem Glaetteisen gegeben. Der Salon war putzig eine Signora bekam Farbe andere wurden abgewimmelt. Mein blondes Haar wurde gelobt. Und Bernardo, Vater eines Pummelchens von etwa zehn Jahren, begruesste und verabschiedete mich mit chilenischem Wangenkuss und nahm mein Trinkgeld nicht an. Der Wind zerruettete prompt meine Haarpracht und ich fand den besten Kaffee seit langem. Insofern steht ein Programmpunkt fuer morgen, ich gehe Kaffee trinken. Dort werden die Beatles gespielt, die bereits jetzt den Soundtrack zu meiner Reise bilden.
Morgen ist Spanisch lernen angesagt.
Und dann bekam ich noch eine Nachricht, von Alessandro meinem Lieblingsitaliener. Wir werden zur selben in Valparaiso sein, diesmal muss er Pasta kochen. Wer wen verfolgt haben wir noch nicht abschliessend geklaert;). Das Leben ist voller Zufaelle.
Ein Australier ist mein Bettnachbar und ist auf dem Weg in den Torres. Ich glaube ich konnte ihm nicht glaubhaft machen wie kalt es da ist. Sein waermstes Oberteil ist die Sweatshirtjacke.
Leider gibt es hier keinen Laptop, aber so bald ich einen habe werde ich neue Bilder laden.
PS: mein Interesse nach Kolumbien zu reisen wird immer groesser und passenderweise konnte ich mich gestern einer langgweiligen Konversation leicht rechtspolitisch lastig entziehen; Denn ein weiterer Bernardo schaetzungsweise 75 Jahre und sein Schulfreund waren auch aus dem Torres nach Puerto Natales zurueckgekehrt, sprachen etwas Deutsch und wollen mir helfen, wenn ich in Bogota ankomme. Auf seine Ranch bin ich auch herzlich eingeladen. So zueckte der alte Mann seine Brille, muehte sich mit der Touchscreentastatur meines Smartsphones ab und tippte seine Telefonnummer und Mailadresse ein. Zwei nette Herren, die sich foermlichst
verabschiedeten, vielleicht sehe ich sie wieder?!
Morgen ist Spanisch lernen angesagt.
Und dann bekam ich noch eine Nachricht, von Alessandro meinem Lieblingsitaliener. Wir werden zur selben in Valparaiso sein, diesmal muss er Pasta kochen. Wer wen verfolgt haben wir noch nicht abschliessend geklaert;). Das Leben ist voller Zufaelle.
Ein Australier ist mein Bettnachbar und ist auf dem Weg in den Torres. Ich glaube ich konnte ihm nicht glaubhaft machen wie kalt es da ist. Sein waermstes Oberteil ist die Sweatshirtjacke.
Leider gibt es hier keinen Laptop, aber so bald ich einen habe werde ich neue Bilder laden.
PS: mein Interesse nach Kolumbien zu reisen wird immer groesser und passenderweise konnte ich mich gestern einer langgweiligen Konversation leicht rechtspolitisch lastig entziehen; Denn ein weiterer Bernardo schaetzungsweise 75 Jahre und sein Schulfreund waren auch aus dem Torres nach Puerto Natales zurueckgekehrt, sprachen etwas Deutsch und wollen mir helfen, wenn ich in Bogota ankomme. Auf seine Ranch bin ich auch herzlich eingeladen. So zueckte der alte Mann seine Brille, muehte sich mit der Touchscreentastatur meines Smartsphones ab und tippte seine Telefonnummer und Mailadresse ein. Zwei nette Herren, die sich foermlichst
verabschiedeten, vielleicht sehe ich sie wieder?!
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Montag, 10. März 2014
Torres del Paine und warten auf den Abflug in die Sonne
fernundheimweh, 17:27h
Dies ist der vierte Versuch diesen Beitrag zu schreiben und ich werde wohl nach jedem Satz abspeichern.
Gerade bin ich gestrandet in Punta Arenas, hier scheint zwar die Sonne, aber es gibt nicht so viel zu unternehmen. So ist das mit den Durchgangsstaedten.
Das Hostel in dem ich mich befinde, beschreiben wir es mal als skuril. Vielleicht ist bis morgen der Dunst vom Lackieren etwas geschwunden, sonst werde ich noch einmal woanders einziehen. Es scheint einen Zimmernachbarn zu geben, aber ansonsten ist es nicht belegt.
Das letzte Grossereignis von dem ich noch zehre ist der Trip im Torres del Paine Nationalpark. Nach meiner Rueckkehr nach Puerto Natales habe ich mich an dem selben Tag entschieden schnellst moeglich in den Park zu gehen, da die Wetteraussichten zum Wochenende schlechter wurden.
Rose aus den Niederlanden hatte sich auch vorbereitet, aber ihr Ziel war es in sechs Tagen mit geliehenem Zelt vor Ort den Weg zu bestreiten. Ich wollte keine Kompromisse mehr und gegen mehr Platz im Zelt hatte ich auch nichts , also starteten wir mit dem Bus und sie wartete am Basecamp bis ich mein Zelt aufgeschlagen hatte. Und die ersten Schritte zu ihrem Refugio gingen wir zusammen. Mein Tagesziel war es zu den Torres hoch und runter zu laufen. Ohne schweres Gepaeck lief es sich trotz Gegenwind leicht. Ich traf die Schweizer aus El Chalten wieder und war ueberrascht, dass sie mir prophezeiten nach einer weiteren Stunde den Mirador auf die Torres zu erreichen. Fuer nach zwoelf Uhr klang das ganz gut. Laut Karte hatte ich mit neun Stunden gerechnet und war nach sechs inklusive Pause wieder bei meinem Zelt. Wow, so fit hatte ich mich gar nicht gefuehlt. Prompt war der fuenf Tagesplan vergessen und ich konnte das sogenannte W in 4 Tagen schaffen. Eine Gruppe begleitet von Guides und ein Paar aus London/Santiago waren meine Nachbarn. Wieder mal nicht alleine;). Inzwischen finde ich es durchweg praktisch als Frau alleine zu reisen. Sonst bekommt man wohl kaum Schokolade zum Fruehstueck geschenkt, Hilfe beim Zeltabbau, Gratisbusfahrten etc.
Vielleicht hat die SWB auch bald mehr weibliche Fahrgaeste, wenn die Busfahrer geschult werden; den Frauen zu erzaehlen, dass sie schoene Augen haben;),
Zurueck zum Park, ich hatte anders als 2012 diesmal ein so anderes Zeitgefuehl, dass ich bei den Punkten, die ich mit Claudi besucht habe, dachte " schon da?". Mit Fotografie habe ich mich auch nicht aufgehalten, schliesslich liegt meine Kamera noch in Argentinien, nur jeden Gipfel habe ich festgehalten. Ich war da:)!
Und einl weiteres Mal stelle ich fest, Wandern ist meine Droge. Zwischenzeitlich war es auch mal Trailrunning. Und das Bonn nicht Mitten in den Alpen liegt, passt mir gerade nicht.
Zweiter Tag, vom Sommer in Patagonien war nicht mehr so viel zu spueren. Und die zu erwartend leichteste Etappe wurde zum Kraftakt bei Gegenwind mit bis zu 90km h und Regen. Ich trauemte unterwegs von 2012 glitzerndem Wasser und Sonnensteahlen, die die Haut roeten. nada. Ankunft Campamento Italiano; ich alleine? oh je, dann lieber weiterlaufen als hier bleiben. 100 meter weiter oben, waren dann doch genuegend Camper, dass ich mich nicht mehr alleine in der Wildnis fuehlte. Und mein Dank geht an die Ranger, die in ihrer Huette zwei Stunden meinen Schlafsack getrocknet haben. Somit konnte ich bis 4 Uhr morgens schlafen:)!
An dieser Stelle an Verena und Annette 2016 will ich wieder nach Patagonien und dann lauft ihr mit mir das O, den Circle;).
Bis dahin habe ich den perfekten Schlafsack, der weder Klamm wird noch einen frieren laesst. Denn merke, Trick 17 Schlafsack mit Daunen, de Plumas im Spanischen;), plus Biwaksack ist auch sch... . Globetrotter hat schon eine Beschweremail erhalten.
Also war ich nach jeder Nacht dankbar wieder loslaufen zu koennen. Und sehnte stuendlich ab vier Uhr den Sonnenaufgang herbei. Und es war trotzdem wunderbar. Mit anderem Schlafsack waere ich noch geblieben und war fast schon traurig so schnell zu sein. Beim Abendessen an der Kochstelle wurde ich oefter gefragt, ob ich die jenige war die, die gefuehrten Gruppen ueberholt hat. Am besten sind in den Kolonnen the people from US: Hiker back , wird vom letzten zum ersten weitergesagt und somit springen sie in die Buesche um Platz auf dem Trail zu machen.
Letzter Abend Ankunft Paine Grande; heisse Schokolade trinken mit Nina und den Londongirls, kannten uns aus El Calafate und haben uns ueber ein Wiedersehen gefreut.
Zelt aufbauen, Duschen, im Waschraum eingesperrt sein. Im Schutzraum Abendessen kochen alte Bekannte des Trips und neue Gesichter kennen lernen UN D beaeugen wie sich mein Zelt bis zum Boden biegt. Eine Stunde nachdenken, ueberwinden. Zelt umsiedeln mit Hilfe eines Typen aus Santiago, der mich amn naechsten Tag aufhielt. Erste Beobachtung zu dem ehemaligen Austauschschueler in Ratingen: Muskelbepackt, was hier nicht Standard ist. Eiweissshakebecher kenne ich ja von daheim. daher erstaunte mich das Muskelpaket, da er in vier Wochen den Marathon in Santiago laufen moechte. Vielleicht ja.doch zu viele Muskeln in den Oberschenkeln. Ok, den kann man mitnehmen zum letzten Bergaufstieg am naechsten Morgen. Wir kamen nicht puenktlich weg. Und der intelligente Herr hatte doch tatsaechlich einen Glaskrug und eine Schnapsflasche im Gepaeck, nun Handgepaeck um mit Gletschereis Schnaps zu trinken. So weit kamen wir nicht. Nach 200 m habe ich meine Wanderstoecke abgetreten um ihn zu beschleunigen, half nichts. Ich wartete immer wieder. Oh warum bist du so schnell seine Frage. Tut mir leid, ich kann gerade nicht anders. Ich war auf Solomodus eingestellt. Da hat er mir dann noch den Glaskrug abgetreten, den ich dann schoen nach oben geschleppt habe. Iwann war mir so kalt, dass ich bis zum naechsten Refugio vorraus spaziert bin. Um eine halbe Stunde zum Glueck im Warmen auf ihn zu warten. Dieser Kerl war fix und alle und hat es nach der Pause noch geschafft sich auf den letzten 400 m bis zum Aussichtspunkt zu verlaufen. Ich habe nicht nach ihm gesucht und habe mich auf den Rueckweg gemacht. Mit etwas Sorge um den Kerl ob er nicht irgendwo im Graben sitzt. Aber auch, weil ich die Faehre bekommen wollte und meine Wanderstoecke zuvor wiederhaben wollte. Er liess anderthalb Stunden auf sich warten und bekundete, dass er noch nie so fertig war. Falls ich am 6. April in Santiago bin werde ich mich vielleicht noch nachmelden fuer den Marathon;). Das hatte ich schon mal vor meiner Abreise ueberlegt.
Gerade bin ich gestrandet in Punta Arenas, hier scheint zwar die Sonne, aber es gibt nicht so viel zu unternehmen. So ist das mit den Durchgangsstaedten.
Das Hostel in dem ich mich befinde, beschreiben wir es mal als skuril. Vielleicht ist bis morgen der Dunst vom Lackieren etwas geschwunden, sonst werde ich noch einmal woanders einziehen. Es scheint einen Zimmernachbarn zu geben, aber ansonsten ist es nicht belegt.
Das letzte Grossereignis von dem ich noch zehre ist der Trip im Torres del Paine Nationalpark. Nach meiner Rueckkehr nach Puerto Natales habe ich mich an dem selben Tag entschieden schnellst moeglich in den Park zu gehen, da die Wetteraussichten zum Wochenende schlechter wurden.
Rose aus den Niederlanden hatte sich auch vorbereitet, aber ihr Ziel war es in sechs Tagen mit geliehenem Zelt vor Ort den Weg zu bestreiten. Ich wollte keine Kompromisse mehr und gegen mehr Platz im Zelt hatte ich auch nichts , also starteten wir mit dem Bus und sie wartete am Basecamp bis ich mein Zelt aufgeschlagen hatte. Und die ersten Schritte zu ihrem Refugio gingen wir zusammen. Mein Tagesziel war es zu den Torres hoch und runter zu laufen. Ohne schweres Gepaeck lief es sich trotz Gegenwind leicht. Ich traf die Schweizer aus El Chalten wieder und war ueberrascht, dass sie mir prophezeiten nach einer weiteren Stunde den Mirador auf die Torres zu erreichen. Fuer nach zwoelf Uhr klang das ganz gut. Laut Karte hatte ich mit neun Stunden gerechnet und war nach sechs inklusive Pause wieder bei meinem Zelt. Wow, so fit hatte ich mich gar nicht gefuehlt. Prompt war der fuenf Tagesplan vergessen und ich konnte das sogenannte W in 4 Tagen schaffen. Eine Gruppe begleitet von Guides und ein Paar aus London/Santiago waren meine Nachbarn. Wieder mal nicht alleine;). Inzwischen finde ich es durchweg praktisch als Frau alleine zu reisen. Sonst bekommt man wohl kaum Schokolade zum Fruehstueck geschenkt, Hilfe beim Zeltabbau, Gratisbusfahrten etc.
Vielleicht hat die SWB auch bald mehr weibliche Fahrgaeste, wenn die Busfahrer geschult werden; den Frauen zu erzaehlen, dass sie schoene Augen haben;),
Zurueck zum Park, ich hatte anders als 2012 diesmal ein so anderes Zeitgefuehl, dass ich bei den Punkten, die ich mit Claudi besucht habe, dachte " schon da?". Mit Fotografie habe ich mich auch nicht aufgehalten, schliesslich liegt meine Kamera noch in Argentinien, nur jeden Gipfel habe ich festgehalten. Ich war da:)!
Und einl weiteres Mal stelle ich fest, Wandern ist meine Droge. Zwischenzeitlich war es auch mal Trailrunning. Und das Bonn nicht Mitten in den Alpen liegt, passt mir gerade nicht.
Zweiter Tag, vom Sommer in Patagonien war nicht mehr so viel zu spueren. Und die zu erwartend leichteste Etappe wurde zum Kraftakt bei Gegenwind mit bis zu 90km h und Regen. Ich trauemte unterwegs von 2012 glitzerndem Wasser und Sonnensteahlen, die die Haut roeten. nada. Ankunft Campamento Italiano; ich alleine? oh je, dann lieber weiterlaufen als hier bleiben. 100 meter weiter oben, waren dann doch genuegend Camper, dass ich mich nicht mehr alleine in der Wildnis fuehlte. Und mein Dank geht an die Ranger, die in ihrer Huette zwei Stunden meinen Schlafsack getrocknet haben. Somit konnte ich bis 4 Uhr morgens schlafen:)!
An dieser Stelle an Verena und Annette 2016 will ich wieder nach Patagonien und dann lauft ihr mit mir das O, den Circle;).
Bis dahin habe ich den perfekten Schlafsack, der weder Klamm wird noch einen frieren laesst. Denn merke, Trick 17 Schlafsack mit Daunen, de Plumas im Spanischen;), plus Biwaksack ist auch sch... . Globetrotter hat schon eine Beschweremail erhalten.
Also war ich nach jeder Nacht dankbar wieder loslaufen zu koennen. Und sehnte stuendlich ab vier Uhr den Sonnenaufgang herbei. Und es war trotzdem wunderbar. Mit anderem Schlafsack waere ich noch geblieben und war fast schon traurig so schnell zu sein. Beim Abendessen an der Kochstelle wurde ich oefter gefragt, ob ich die jenige war die, die gefuehrten Gruppen ueberholt hat. Am besten sind in den Kolonnen the people from US: Hiker back , wird vom letzten zum ersten weitergesagt und somit springen sie in die Buesche um Platz auf dem Trail zu machen.
Letzter Abend Ankunft Paine Grande; heisse Schokolade trinken mit Nina und den Londongirls, kannten uns aus El Calafate und haben uns ueber ein Wiedersehen gefreut.
Zelt aufbauen, Duschen, im Waschraum eingesperrt sein. Im Schutzraum Abendessen kochen alte Bekannte des Trips und neue Gesichter kennen lernen UN D beaeugen wie sich mein Zelt bis zum Boden biegt. Eine Stunde nachdenken, ueberwinden. Zelt umsiedeln mit Hilfe eines Typen aus Santiago, der mich amn naechsten Tag aufhielt. Erste Beobachtung zu dem ehemaligen Austauschschueler in Ratingen: Muskelbepackt, was hier nicht Standard ist. Eiweissshakebecher kenne ich ja von daheim. daher erstaunte mich das Muskelpaket, da er in vier Wochen den Marathon in Santiago laufen moechte. Vielleicht ja.doch zu viele Muskeln in den Oberschenkeln. Ok, den kann man mitnehmen zum letzten Bergaufstieg am naechsten Morgen. Wir kamen nicht puenktlich weg. Und der intelligente Herr hatte doch tatsaechlich einen Glaskrug und eine Schnapsflasche im Gepaeck, nun Handgepaeck um mit Gletschereis Schnaps zu trinken. So weit kamen wir nicht. Nach 200 m habe ich meine Wanderstoecke abgetreten um ihn zu beschleunigen, half nichts. Ich wartete immer wieder. Oh warum bist du so schnell seine Frage. Tut mir leid, ich kann gerade nicht anders. Ich war auf Solomodus eingestellt. Da hat er mir dann noch den Glaskrug abgetreten, den ich dann schoen nach oben geschleppt habe. Iwann war mir so kalt, dass ich bis zum naechsten Refugio vorraus spaziert bin. Um eine halbe Stunde zum Glueck im Warmen auf ihn zu warten. Dieser Kerl war fix und alle und hat es nach der Pause noch geschafft sich auf den letzten 400 m bis zum Aussichtspunkt zu verlaufen. Ich habe nicht nach ihm gesucht und habe mich auf den Rueckweg gemacht. Mit etwas Sorge um den Kerl ob er nicht irgendwo im Graben sitzt. Aber auch, weil ich die Faehre bekommen wollte und meine Wanderstoecke zuvor wiederhaben wollte. Er liess anderthalb Stunden auf sich warten und bekundete, dass er noch nie so fertig war. Falls ich am 6. April in Santiago bin werde ich mich vielleicht noch nachmelden fuer den Marathon;). Das hatte ich schon mal vor meiner Abreise ueberlegt.
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Sonntag, 2. März 2014
Entonces El Calafate
fernundheimweh, 16:30h
Und noch eins zur El Chaltengruppe. Es fand sich keine Sprache in den letzten Tagen, die wir alle koennen. So wurde dauernd uebersetzt und gesprungen zwischen Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Franzoesisch. Kein Wunder, dass ich nach diesem Abend Kopfschmerzen hatte. Ich denke noch in Deutsch;)!
Zurueck in El Calafate ist dieses schoene Hostel besiedelt von Deutschen. Gestern Abend konnte ich ein Ticket ergattern fuer dwn Big Ice Trek endlich auf dem Perito Moreno. Wuhu:), das wird super! Bilder folgen spaetestens am Dienstag.
Fuer heute werde ich noch den Supermarkt entern und Spanisch lernen. Mal wieder ein richtiger Sonntag! Bis bald:)




Zurueck in El Calafate ist dieses schoene Hostel besiedelt von Deutschen. Gestern Abend konnte ich ein Ticket ergattern fuer dwn Big Ice Trek endlich auf dem Perito Moreno. Wuhu:), das wird super! Bilder folgen spaetestens am Dienstag.
Fuer heute werde ich noch den Supermarkt entern und Spanisch lernen. Mal wieder ein richtiger Sonntag! Bis bald:)




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Dulce de Leche, suesses Leben in Argentinien
fernundheimweh, 15:06h
Guten Morgen:), ich nutze diesen Sonntag Morgen um mal die letzte Woche revu passieren zu lassen. Zuletzt konnte ich aus El Calafate die Bilder posten. Mit Ankunft in El Calafate habe ich erstmal meine Reisekasse ueberspannt, weil ich ohne Reservierung auf ein zumindest im Verhaeltnis zu Hostels teures Hotel zurueckgreifen musste. Auf der Reise dorthin mit dem Bus habe ich den vielleicht schon erwaehnten Italiener getroffen.
Wir wurden Reisepartner fuer eine Woche. In El Calafate war ich erstmal Reiz ueberflutet von den Tourischaren und dem eben so grossen Angebot. Mit dem letzten Wochenende ist nun die Hochsaison vorbei und es wird entspannter. An dem Tag als wir den Gletscher besuchen wollte, habe ich mich dann doch nochmal fuer eine Kontrolle im Krankenhaus entschieden. Also Platz eins im Ranking fuer Krankenhaeuser geht an Chile. In Argentinien oder zumindest dort muss ich nicht nochmal hin.
Die weiteren Reiseplaene standen schon und ich war froh diese Tourihochburg hinter mir zu lassen. Den Italiener mal wieder im Gepaeck, der kein Ticket fuer das NavimagSchiff bekam. Nach verschlafenen zwei Stunden wurde ich auf der Busfahrt wach und allein das Panorama auf das FitzRoyMassiv war gigantisch und seine Reise wert. Ankunft in ElChalten bedeutet Ankunft im Nationalpark. Wundervoll! Schoen und ruhig zwischen Bergketten begrenzend aber nicht beengend. Ich war gleucklich und konnte nicht aufhoeren zu strahlen. Das Hostel passabel. Schwacher Wasserdruck im ganzen Tal ermoeglichte zwar an diesem Tag nicht mehr den Laundryservice, aber ein weiterer Tag mit stinkenden Socken, nun auch kein Problem mehr. Die Alessandro und Alexandra Combo stiefelte los zum Wasserfall. Zur Daemmerung kamen wir zurueck in den Ort und hatten gleich noch Glueck mit dem Restaurant El Muro, wunderbar klein und heimelig. Frisches Fleisch und Gemuese vom Grill, perrfekt. Ich entdeckte meine Vorliebe fuer Quillmes Bier, was zum erstaunen meiner Suedamerikanischen Reisefreunde fuehrt. Denn es hat in etwa Oettingerstatus hier.
Zufall oder Schicksal am naechsten Morgen stand Melina aus dem Bett neben mir auf. Etwas verschlafen brauchte ich Zeit sie wieder zu erkennen, die Wiedersehensfreude war gross.
Melina: aus Buenos Aires, wir trafen uns in Ushuaia und teilten dort das Hochbett und ihren Foen. Somit war der Tag besiegelt mit ihr zu wandern. Tatjana aus Peru, wohnhaft in Sao Paulo, auch aus unserem Zimmer war gleich mit von der Partie. Leider sind wir an dem Tag nicht zu weit, weil Regen angekuendigt war. Trotzdem waren wir den ganzen Tag unterwegs. Und trafen am Abend Francisco und seinen Freund wieder. Wir hatten ein grosses Reste essen mit Wein. Es faellt mir immer noch schwer meinen Hunger auf Abends um zehn aufzuschieben. Und.ich ersuche gerade viel von der Suedamerikanischen Entspanntheit zu erlangen. Nach einem Tag in dieser Runde zu der sich noch Julie gesellte, hatte ich meinen Spitznamen Stressandra weg. Ich duehle mich so German und muss schon selber drueber lachen. Und dann wanderten wir los am Freitag, abgekuerzt mit dem Bus um die die Laguna de los Tres zu erreichen. Mit ueblicher Gruppendynamik von schnellen bis langsamen Teilnehmer. Als Deutsche wird man auf Grund des Tempos schnell dem marschierenden Volk, absolut lieb gemeint, zugerechnet. Ich hatte schon das grosse ganze im Kopf: wie kriegen wir die langsamste an diesem Abend vor Einbruch der Dunkelheit zurueck. Ein Schweizer unterstrich meine Meinung , als wir um vier immer noch mit dem Bergaufstieg beschaeftigt waren. Es hinderte meine Truppe nicht daran ueber eine Stunde die sagenhafte Aussicht an der Laguna zu geniessen. Ich denke die Bilder sprechen Baende. Und ich entspannte mich auch. Puenktlich;) waren wir ja auch schon um halb zehn wieder im Ort. Zuegig endete fuer mich der Tag und ich habe schon lange nicht mehr so tief geschlafen.
Wir wurden Reisepartner fuer eine Woche. In El Calafate war ich erstmal Reiz ueberflutet von den Tourischaren und dem eben so grossen Angebot. Mit dem letzten Wochenende ist nun die Hochsaison vorbei und es wird entspannter. An dem Tag als wir den Gletscher besuchen wollte, habe ich mich dann doch nochmal fuer eine Kontrolle im Krankenhaus entschieden. Also Platz eins im Ranking fuer Krankenhaeuser geht an Chile. In Argentinien oder zumindest dort muss ich nicht nochmal hin.
Die weiteren Reiseplaene standen schon und ich war froh diese Tourihochburg hinter mir zu lassen. Den Italiener mal wieder im Gepaeck, der kein Ticket fuer das NavimagSchiff bekam. Nach verschlafenen zwei Stunden wurde ich auf der Busfahrt wach und allein das Panorama auf das FitzRoyMassiv war gigantisch und seine Reise wert. Ankunft in ElChalten bedeutet Ankunft im Nationalpark. Wundervoll! Schoen und ruhig zwischen Bergketten begrenzend aber nicht beengend. Ich war gleucklich und konnte nicht aufhoeren zu strahlen. Das Hostel passabel. Schwacher Wasserdruck im ganzen Tal ermoeglichte zwar an diesem Tag nicht mehr den Laundryservice, aber ein weiterer Tag mit stinkenden Socken, nun auch kein Problem mehr. Die Alessandro und Alexandra Combo stiefelte los zum Wasserfall. Zur Daemmerung kamen wir zurueck in den Ort und hatten gleich noch Glueck mit dem Restaurant El Muro, wunderbar klein und heimelig. Frisches Fleisch und Gemuese vom Grill, perrfekt. Ich entdeckte meine Vorliebe fuer Quillmes Bier, was zum erstaunen meiner Suedamerikanischen Reisefreunde fuehrt. Denn es hat in etwa Oettingerstatus hier.
Zufall oder Schicksal am naechsten Morgen stand Melina aus dem Bett neben mir auf. Etwas verschlafen brauchte ich Zeit sie wieder zu erkennen, die Wiedersehensfreude war gross.
Melina: aus Buenos Aires, wir trafen uns in Ushuaia und teilten dort das Hochbett und ihren Foen. Somit war der Tag besiegelt mit ihr zu wandern. Tatjana aus Peru, wohnhaft in Sao Paulo, auch aus unserem Zimmer war gleich mit von der Partie. Leider sind wir an dem Tag nicht zu weit, weil Regen angekuendigt war. Trotzdem waren wir den ganzen Tag unterwegs. Und trafen am Abend Francisco und seinen Freund wieder. Wir hatten ein grosses Reste essen mit Wein. Es faellt mir immer noch schwer meinen Hunger auf Abends um zehn aufzuschieben. Und.ich ersuche gerade viel von der Suedamerikanischen Entspanntheit zu erlangen. Nach einem Tag in dieser Runde zu der sich noch Julie gesellte, hatte ich meinen Spitznamen Stressandra weg. Ich duehle mich so German und muss schon selber drueber lachen. Und dann wanderten wir los am Freitag, abgekuerzt mit dem Bus um die die Laguna de los Tres zu erreichen. Mit ueblicher Gruppendynamik von schnellen bis langsamen Teilnehmer. Als Deutsche wird man auf Grund des Tempos schnell dem marschierenden Volk, absolut lieb gemeint, zugerechnet. Ich hatte schon das grosse ganze im Kopf: wie kriegen wir die langsamste an diesem Abend vor Einbruch der Dunkelheit zurueck. Ein Schweizer unterstrich meine Meinung , als wir um vier immer noch mit dem Bergaufstieg beschaeftigt waren. Es hinderte meine Truppe nicht daran ueber eine Stunde die sagenhafte Aussicht an der Laguna zu geniessen. Ich denke die Bilder sprechen Baende. Und ich entspannte mich auch. Puenktlich;) waren wir ja auch schon um halb zehn wieder im Ort. Zuegig endete fuer mich der Tag und ich habe schon lange nicht mehr so tief geschlafen.
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Dienstag, 25. Februar 2014
El Calafate und Lotte, wir gruessen dich;)!
fernundheimweh, 19:23h

Die Sonne scheint mit mir mit zu reisen. Vor zwei Tagen konnte ich hier Freunde von Freunden treffen, deshalb an dieser Stelle: Liebe Gruesse nach Bonn-Mehlem von Birte, Frank und mir;)!

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Donnerstag, 20. Februar 2014
Der Beagle-Kanal und pleite trotz Kohle auf dem Konto
fernundheimweh, 17:21h

In den letzten zwei Tagen habe ich viel ueber die Antarktis gelernt. Und sollte mich diese Stadt hier je wiedersehen, dann weil ich an Board eines Segelbootes gehe um das ewige Eis zu entdecken. Dank Luis bekam ich gestern schon die Gelegenheit einen Zweimaster fuer zehn Personen von innen zu erkunden.
Skipper, Ehefrau und Igor, der das halbe Jahr in Frankreich arbeitet kamen gerade vom Einkauf und wir haben erstmal Weinkisten an Board geschleppt.
Vor meinem Bootausflug in den BeagleKanal waren wir noch in.einem urigen Cafe vollgestellt mit Erinnerungen aus den letzten hundert Jahren. Der Kaesekuchen war grandios:).
Und dann, endlich mal wieder eine kleine Expedition zu den Seeloewen und anderen Felsen, die von Comoranen besetzt werden. Der Ausblick in die Ferne laesst die ersten Entdecker und Piraten erahnen, als wuerden sie gerade erst ankommen.
Der Tag endete mit Rafaela und Luis beim Pizza essen. Nicht der Hit, aber wir hatten viel Spass mit Beatles Musik und sind noch im DublinPub eingefallen. In der Nacht haben wir uns noxh mindestens 1000 Bilder vom Segeltrip in die Antarktis angesehen. Wir Maedels kamen aus dem Staunen und Schwaermen nicht mehr heraus. Und wir sind verabredet, falls wir alle drei Mal gleichzeitig die Kohle dazu besitzen.
Ja.und das liebe Geld. Derzeit kann ich nur 500 Arg Pesos am.Automaten ziehen. Mit denen man nicht lange auskommt. Alle Ausgaben schmerzen, weil Bargeld Verlust droht. Somit habe ich heute mi US Dollar um mich geworfen. Sehr gerne gesehen bei den Argentiniern, die die voranschreitende Inflation fuerchten. Ich werde also Teil des Cambiosystems und lasse mir Scheine importieren.
Auf Spanisch habe ich mir heute ein Busticket nach El Calafate gekauft, die Antarktis waere naeher. Die Busfahrt dauert mit Umsteigen und Pause am Samstag 20 Stunden, jippie;). Ich koennte Harry Potter Hoerbuecher 1-7 gebrauchen.
Aber es wird grandios, ich reise zum Gletscher Perito Moreno und treffe am Sonntag Rafaela wieder.
Der Gletscher hier in Ushuaia zeigte sich heute nur als Schneebrett und die Taxifahrt dorthin war ihr Geld nicht wert. Morgen werde ich mich also auch nicht verausgaben und mir mur die Fuesse vertreten. Bis wahrscheinlich Sonntag mit lieben Gruessen vom Ende der Welt;)
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